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Tausendsassa Stauden:
Prachtexemplare für viele Gartensituationen


Aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Attraktivität haben Stauden einen festen Platz im Garten. Und das mit gutem Grund: Die reich blühenden Schönheiten gibt es in vielen Farben, unterschiedlichen Größen und Wuchsformen, sie stellen keine allzu hohen Ansprüche an die Pflege und sind ideal zu kombinieren.

Die Alleskönner
Stauden sind hervorragende Partner für Gehölze und Zwiebelblumen und für fast jeden Standort gibt es passende Arten und Sorten. Bei einer geschickten Auswahl kann man dank ihrer unterschiedlichen Blütezeiten fast das ganze Jahr über ein Blütenfest im Garten feiern. Stauden eignen sich als Blütenschmuck für vollsonnige Beete, Terrassen und Balkone ebenso wie als Unterpflanzungen im Schatten und schmücken als duftende Schnittblumen sogar die Wohnung. Stauden sind auch wegen ihres Laubes beliebte Partner in Gärten: Diese Blattschmuckstauden gibt es in vielen verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Blattformen und -strukturen, von filigranen Grashorsten bis zu riesigen Tafelblättern. Sie prägen auch dann noch mit ihrem Laub das Gartenbild, wenn die Hauptblütezeit vorbei ist.

Foto: BdS

Foto: BdS

Träume für kleine und große Gärten

Stauden bilden eine sehr variationsreiche Pflanzengruppe. Üppige Farne und Gräser gehören genauso dazu wie die reichblühenden Prachtstauden oder Ufer- und Wasserpflanzen. Stauden sind mehrjährige, krautartige Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter häufig einziehen. Die Kraft der Stauden bleibt unterirdisch in den Wurzelstöcken erhalten. Da sie den Winter überdauern, spricht man von winterharten Stauden, auch wenn man sie im Winter nicht sieht. Viele Polster bildende Stauden bleiben in der kalten Jahreszeit grün und setzen durch ihre auffälligen Blattfarben und -formen willkommene Akzente im ansonsten recht kahlen Garten. Nach der Ruhepause treiben Stauden im Frühjahr wieder aus und erfreuen durch erneute üppige Blütenfülle. Viele Arten werden sogar mehrere Jahrzehnte alt. Damit stehen sie als ausdauernde oder perennierende Pflanzen im Gegensatz zu Kräutern und Sommerblumen, die nur ein- oder zweijährig wachsen. Von Gehölzen unterscheiden sich Stauden dadurch, dass sie nur krautige, nicht aber verholzende Pflanzenteile besitzen. Neben Gartenstauden für sonnige Beete, Rabatten und Freiflächen gibt es Stauden wie z.B. Astilben, Fingerhut, Herbstanemonen oder Tränendes Herz, die bestens an schattigen Standorten wie am Gehölzrand oder sogar als Unterpflanzungen von Bäumen und Sträuchern gedeihen. Zahlreiche Wärme liebende, gegen Feuchtigkeit empfindliche Stauden wie Alpenpflanzen bevorzugen auch in der Natur steinigen, felsigen und nährstoffarmen Boden und eignen sich hervorragend für die Anlage eines Steingartens. Wiederum andere Stauden bevorzugen das kühle Nass eines Gartenteichs: Rosenprimeln, die Gauklerblume oder Etagenprimeln z.B. fühlen sich erst im Wasser oder in der Übergangszone zwischen Wasser und dem trockenen Bereich richtig wohl. 





Quelle: BdS
Weblink: www.stauden.de