
Lust auf Lauch
In den letzten Jahren hat sich ein Neuling in die deutschen Staudenrabatten eingeschlichen. Er ist nicht zu übersehen, denn die meisten anderen Stauden überragt er deutlich.
Die Zugehörigkeit zur Allium-Familie ist dem Zierlauch leicht anzusehen. Manche Sorten sehen wirklich aus wie ein überdimensionaler Schnittlauch. Allerdings ist das Sortiment von Jahr zu Jahr umfangreicher geworden: Es gibt hohe und niedrige Sorten, das Farbspektrum reicht von dunkelviolett über magenta bis hin zu weiß; auch gibt es einige gelbe Sorten für den Steingarten, und die aparten Nectaroscorden mit den grün-rosa Blüten. Die ersten Sorten blühen Anfang Mai, die späten blühen im Juli und verschönern die Gräserrabatte mit ihrer markanten Struktur und ihren leuchtenden Farben.
Ein besonderer Vorzug des Zierlauchs ist, dass er praktisch keinen eigenen Platz in der Rabatte braucht. Man kann ihn zwischen Stauden pflanzen, er treibt früh aus und zieht nach der Blüte relativ zügig wieder ein. Man kann ihn dann nach der Blüte einfach herunterschneiden, oder die Samenstände stehen lassen, solange sie noch schön aussehen (und das ist bei trockenem Wetter lange!). So oder so verlängert Zierlauch die Zeit, in der es in der großen Staudenrabatte etwas zu schauen gibt!
Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Gärtnern, die gern möglichst viele Pflanzen auf möglichst kleinem Raum unterbringen. Zierlauch, zwischen kleine und bodendeckende Stauden gepflanzt, verdoppelt die Blütenfülle auf gleichem Raum. Hohe Sorten bilden eine zweite Etage, niedrige Sorten lassen die unterschiedlichen Blüten ineinander wachsen. So oder so eine Bereicherung!
Gerade zu Beginn des Sommers, wenn die Schmuckstauden noch an ihren Blüten arbeiten und die Rabatte hauptsächlich grün ist, mangelt es dem Garten oft an Struktur und Farbakzenten. Für diese Zeit sind die frühen Sorten die perfekten Lückenbüßer. Sie schaffen Rhythmus und setzen vertikale Akzente.
Über niedrigen Stauden wie Salbei (Salvia nemorosa) oder Katzenminze (Nepeta faassenii) kann man mit Lauch sozusagen eine zweite Ebene schaffen und klassische und lang geliebte Staudenkombinationen aufpeppen. Oder man pflanzt stattliche Sorten in eine Gräserrabatte - wenn die Gräser und ihre Begleitpflanzen blühen, ist vom Zierlauch schon nichts mehr zu sehen. Wenn dagegen der Zierlauch blüht, verdeckt der Austrieb der Gräser das Laub des Lauches, das zum Teil schon sehr früh gelb wird.
Quelle: Staudengärtnerei Bornhöved
Weblink: www.staudengaerten.de
In den letzten Jahren hat sich ein Neuling in die deutschen Staudenrabatten eingeschlichen. Er ist nicht zu übersehen, denn die meisten anderen Stauden überragt er deutlich.
Foto: Kiepenkerl
Ein besonderer Vorzug des Zierlauchs ist, dass er praktisch keinen eigenen Platz in der Rabatte braucht. Man kann ihn zwischen Stauden pflanzen, er treibt früh aus und zieht nach der Blüte relativ zügig wieder ein. Man kann ihn dann nach der Blüte einfach herunterschneiden, oder die Samenstände stehen lassen, solange sie noch schön aussehen (und das ist bei trockenem Wetter lange!). So oder so verlängert Zierlauch die Zeit, in der es in der großen Staudenrabatte etwas zu schauen gibt!
Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Gärtnern, die gern möglichst viele Pflanzen auf möglichst kleinem Raum unterbringen. Zierlauch, zwischen kleine und bodendeckende Stauden gepflanzt, verdoppelt die Blütenfülle auf gleichem Raum. Hohe Sorten bilden eine zweite Etage, niedrige Sorten lassen die unterschiedlichen Blüten ineinander wachsen. So oder so eine Bereicherung!
Gerade zu Beginn des Sommers, wenn die Schmuckstauden noch an ihren Blüten arbeiten und die Rabatte hauptsächlich grün ist, mangelt es dem Garten oft an Struktur und Farbakzenten. Für diese Zeit sind die frühen Sorten die perfekten Lückenbüßer. Sie schaffen Rhythmus und setzen vertikale Akzente.
Über niedrigen Stauden wie Salbei (Salvia nemorosa) oder Katzenminze (Nepeta faassenii) kann man mit Lauch sozusagen eine zweite Ebene schaffen und klassische und lang geliebte Staudenkombinationen aufpeppen. Oder man pflanzt stattliche Sorten in eine Gräserrabatte - wenn die Gräser und ihre Begleitpflanzen blühen, ist vom Zierlauch schon nichts mehr zu sehen. Wenn dagegen der Zierlauch blüht, verdeckt der Austrieb der Gräser das Laub des Lauches, das zum Teil schon sehr früh gelb wird.
Quelle: Staudengärtnerei Bornhöved
Weblink: www.staudengaerten.de
